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Was ist Natriumhydroxid (NaOH), auch Ätznatron genannt?

Natriumhydroxid, das wir bei der PCC im umweltschonenden Membranverfahren herstellen, gehört zu den bedeutendsten chemischen Grundstoffen. Die weltweite Jahresproduktion liegt in der Größenordnung von 60 Millionen Tonnen. Natriumhydroxid wird zur Herstellung einer Vielzahl von Produkten verwendet. Es kommt etwa bei der Herstellung von Polyurethanen (PU) sowie von Aluminium zum Einsatz und Natriumhydroxid, auch Ätznatron genannt, ist der chemisch aktive Bestandteil zur Herstellung von Seifen. Und wussten Sie, dass Natriumhydroxid auch Tauchern lebenswichtige Dienste leistet?

 

1. Was ist der Unterschied zwischen Natriumhydroxid und Natronlauge?

Als Natronlauge bezeichnet man die Natriumhydroxidlösung in Wasser in unterschiedlichen Konzentrationen, zum Beispiel 50%ig. Der Begriff Natronlauge ist allgemein geläufiger als Natriumhydroxid, denn sie begegnet uns oft im Alltag – etwa beim Bäcker, denn nutzt man die Lauge traditionell, um Laugengebäck herzustellen.

 

2. Welche Arten von Natriumhydroxid gibt es?

Natriumhydroxid (englisch: Sodium hydroxide) mit der chemischen Formel NaOH, auch bekannt als Ätznatron und kaustisches Soda, ist ein weißer, geruchloser Feststoff. Üblicherweise kann man Natriumhydroxid kaufen in Form von Schuppen (Plätzchen; Flocken - englisch: Flakes), in kleineren Perlen oder auch als Prills (durch Sprühkristallisation erzeugte Kügelchen). So wird die Chemikalie auch von Natriumhydroxid-Lieferanten vertrieben. Die wässrige Lösung Natronlauge ist klar und ebenfalls geruchlos.

 

3. Welche Eigenschaften hat Natriumhydroxid?

Natriumhydroxid besteht aus Natrium-Ionen, Na+, und Hydroxid-Ionen, OH–, und man kann diesen Stoff als Salz der Säure Wasser auffassen. Dieses weiße, geruchlose Salz nimmt leicht Feuchtigkeit auf, man nennt Natriumhydroxid daher „hygroskopisch“. Um zu verhindern, dass die Schuppen, Perlen oder Prills durch den Kontakt mit feuchter Luft verklumpen, lagert man sie bei Natriumhydroxid-Lieferanten daher zusammen mit Trockenmitteln. Zudem nimmt Natriumhydroxid auch CO2 bereitwillig auf und reagiert zu Natriumcarbonat. Daher kommt es in luftdichten Kunststoffverpackungen in den Handel und als zuverlässiger Lieferant vertreibt distripark.de Natriumhydroxid in dieser Form auch sicher online. Es ist eine staubfreie, gut rieselfähige Festsubstanz und daher leicht zu dosieren.

Die Chemikalie wirkt stark ätzend, daher ist im Umgang mit der Chemikalie stets Vorsicht geboten. Besonderes Augenmerk gilt daher der Auswahl des richtigen Natriumhydroxid -Lieferanten. Wie bei distripark.de sollte das Sicherheitsdatenblatt leicht zum Download verfügbar sein. Natriumhydroxid kaufen Kunden mit Vorteil online direkt beim Hersteller – distripark.de gehört wie der das Chemieunternehmen PCC Rokita SA, ein bedeutender Chlor- und Natriumhydroxid-Hersteller, zur international tätigen PCC-Gruppe.

Natriumhydroxid ist eine besonders starke Base und löst sich in Wasser sehr gut unter großer Wärmeentwicklung zur stark alkalisch reagierenden Natronlauge auf. Auch Natronlauge, die Natriumhydroxidlösung, wirkt stark ätzend. Selbst hoch verdünnte Natronlauge kann die Hornhaut der Augen so schädigen, dass es zur Erblindung kommt. Bei Natronlauge handelt es sich um eine klare und geruchslose Flüssigkeit. Man kann sie in jedem Verhältnis mit Wasser mischen. Beispielsweise hat einmolare Natronlauge, also eine Lösung, die ein Mol NaOH (40 Gramm) in einem Liter Wasser enthält, einen sehr hohen pH-Wert von 14.

 

4. Warum nennt man Natriumhydroxid auch Ätznatron?

Der Name Ätznatron geht auf die ätzende Wirkung von Natriumhydroxid (englisch: Sodium hydroxide) und der wässrigen Lösung Natronlauge zurück. Auf diese Eigenschaft geht auch der Name kaustisches Soda (englisch: caustic soda) für Natriumhydroxid zurück, denn Kaustifizierung bedeutet Ätzendmachung. Kaustisches Soda ist also das „ätzendgemachte“ Salz der Kohlensäure. Die Kaustifizierung ist ein altes Verfahren der Technischen Chemie zur Herstellung von Natriumhydroxid. Da Natriumhydroxid insbesondere zur Herstellung von Seifen dient, hört man gelegentlich auch den Namen Seifenstein für Natriumhydroxid beziehungsweise ein Gemisch mit Soda.

 

5. Wie wird Natriumhydroxid hergestellt?

Es gibt mehrere Verfahren, Natriumhydroxid herzustellen, doch im industriellen Maßstab wird heute im Wesentlichen die Chloralkali-Elektrolyse genutzt, also durch die Reaktion einer wässrigen Kochsalzlösung (Natriumchlorid, NaCl) mit elektrischem Strom. Dieses Verfahren dient primär der Herstellung von Chlor:

2 NaCl (s) + 2 H2O (l) ® Cl2 (g) + H2 (g) + 2 NaOH (aq)

Dabei fällt Natronlauge als Neben- oder Kuppelprodukt an und durch Aufkonzentrierung („Eindampfen“) der Natronlauge erhält man das feste Natriumhydroxid. Bei der Chloralkali-Elektrolyse gewinnt man also gleich zwei wichtige chemische Grundstoffe: Chlor und Natriumhydroxid. Zu diesem Vorteil, dass bei der Chlor-Herstellung Natriumhydroxid zwangsläufig „mitgeliefert“ wird, kommt noch hinzu, dass der Ausgangsstoff Steinsalz in großen Mengen vorkommt. Diese günstige Konstellation trägt insgesamt zur großen Bedeutung dieser Chemikalie als weit verbreiteter Grundstoff bei, und Natriumhydroxid kaufen Abnehmer insbesondere online zu einem günstigen Preis zu kaufen ist. Mit Vorteil kauft man Ätznatron wie bei distripark.de direkt vom Hersteller.

Unter den gängigen Verfahren der Chloralkali-Elektrolyse ist das sogenannte Membranverfahren das umweltfreundlichste. Der Natriumhydroxid-Lieferant distripark.de bezieht die Chemikalie aus der Produktion der PCC Rokita SA. Dieser Chlor-Hersteller der PCC-Gruppe schloss die Umstellung ihrer Produktion auf das moderne Membranverfahren bereits 2015 ab und reduzierte dadurch den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen deutlich – auf distripark.de verkaufen wir daher Natriumhydroxid, das seit langem besonders schonend hergestellt wird: Die PCC Rokita SA erfüllte mit der Technologieumstellung die Vorgaben der EU zur Außerbetriebnahme von Anlagen mit dem herkömmlichen Amalgamverfahren fast drei Jahre vor Inkrafttreten.

 

6. Wofür verwendet man Natriumhydroxid?

Natriumhydroxid und die Natriumhydroxidlösung Natronlauge finden vielfältigste Verwendung in einer ganzen Reihe von Bereichen. Natriumhydroxid ist beispielsweise aufgrund seiner ätzenden Wirkung ein zentraler Bestandteil von Rohrreinigern und Reinigungsmitteln im Haushalt. Selbst Brandschichten in Kochtöpfen lassen sich mit einer heißen Lösung sauber entfernen. Im gewerblichen Maßstab dient Natriumhydroxid zum Reinigen von Leitungen und Behältern etwa von Brauereien und Wasserproduzenten.

Natronlauge dient insbesondere zur Seifenherstellung. Das Grundprinzip ist, Fette und Öle mit Hilfe von Natronlauge zu „verseifen“: Die Fette werden mit der Lauge erhitzt, wobei Alkalisalze der Fettsäuren (die eigentlichen Seifen) und Glycerin entstehen. Verwendet man Natronlauge, erhält man eher feste Seiten wie die klassische Kernseife, mit Kalilauge eher flüssige „Schmierseifen“.

Natriumhydroxid und Natronlauge werden auch noch in einer ganzen Reihe weiterer chemischer Verfahren als Ausgangsstoff genutzt, zum Beispiel bei der Herstellung von Waschmitteln, Desinfektionsmitteln, Farbstoffen und Chemiefasern. Die größte Einzelverwendung von Natriumhydroxid in der industriellen Produktion organischer Chemikalien ist die Herstellung von Epoxypropan. Dieses dient zur Herstellung von Polyurethanen, wie sie für die vielseitig einsetzbaren PU-Hart- und Weichschaumstoffe genutzt werden.

Natriumhydroxid kaufen die Abnehmer auch oft, um mit der Chemikalie Gase zu reinigen und Säuren zu entfernen, bevor sie in die offene Umgebung abgegeben werden. Weit verbreitet ist zum Beispiel die Nutzung von Natriumhydroxid, um das bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffe emittierte Schwefeldioxid einzufangen. Die Gase werden mit einer Lösung von Natrium- und Calciumhydroxiden gewaschen. Diese Technik wird auch in Raffinationsprozessen wie der Reinigung von Bauxit, dem Ausgangsstoff von Aluminium, verwendet. Natriumhydroxid wird bei der Reinigung des Erzes verwendet, bevor es zur Herstellung des Leichtmetalls eingesetzt wird.

Eine weitere wichtige Verwendung von Natriumhydroxid ist die Papierherstellung. Dabei wird üblicherweise Holz mit einer Lösung behandelt, die eine Mischung aus Natriumsulfid und Natriumhydroxid enthält. Die meisten unerwünschten Stoffe im Holz, wie die sogenannten Lignine, lösen sich in der Lauge auf, wodurch relativ reine Zellulose zurückbleibt, die nach weiterer Reinigung die Basis für Papier bildet.

Und auch in der Lebensmittelindustrie verwendet man Natronlauge und zwar unter dem Namen des Lebensmittelzusatzstoffs E 524. Sie wird als Säureregulator eingesetzt und sorgt bei der Herstellung von Laugengebäck für die typische braune Farbe. Die Verwendung von E 524 ist übrigens auch für Bio-Produkte zugelassen und sie wird zum Beispiel auch in Marmeladen und Konfitüren verwendet.

Die Fähigkeit von Natriumhydroxid, CO2 zu binden, führt zu einer Reihe weiterer Anwendungen. So enthält Atemkalk meist Calciumhydroxid, das unter Wassereinwirkung zu Natronlauge reagieren kann. Atemkalk dient in Narkosegeräten und in Kreislauftauchgeräten zur Bindung des CO2 in der ausgeatmeten Luft, um einen zu hohen Kohlenstoffdioxidgehalt in der eingeatmeten Luft zu verhindern. Atemkalk wird sogar in U-Booten und in der Raumfahrt eingesetzt.

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